Erfahrungsbericht: Meine Erfahrungen mit dem iPad

Immer wieder werden wir in der Redaktion nach unseren Erfahrungen mit dem iPad gefragt.Gerade wenn neue Modelle rauskommen gibt es ja viele Tests und Urteile, Vergleiche und so weiter.

Heute werde ich Euch von meinen ganz persönlichen Erfahrungen berichten. Und auch ich habe mich vor dem Kauf in meinem Bekannten- und Freundeskreis umgehört, warum dieser oder jene sich ein iPad zugelegt hat.

Für mich war die wichtigste Frage: Wurden die Erwartungen, die meine Freunde an das neue Tablet hatten auch erfüllt?

Leichte Bedienbarkeit dank der Gestenfunktion

In erster Linie sind die Vorteile des iPad in Punkto Bedienbarkeit bei den meisten von uns hinreichend bekannt.

Intuitiv gelangt man durch das Antippen oder die Wischfunktion von einer App zur anderen und kann Bilder mit der Zwei-Finger-Geste problemlos vergrößern oder verkleinern.

Mit der etwas neueren Funktion der Multi-Gesture-Funktion, bei der mit allen fünf Fingern das Display berührt wird und die Hand zum „Pfötchengriff“ geschlossen wird, können Apps sogar ohne den Home-Button beendet werden.

Viele Apps werden für das iPad entwickelt

All diese Funktionen schätze ich sehr – allerdings bieten auch andere Tablet diese typischen Wischgesten und werden darüber navigiert.

Was mich aufmerksam gemacht hat ist die Vielzahl der Apps, die für das iPad angeboten werden. Nun kann man natürlich sagen, dass auch andere Tablets mit Apps funktionieren.

Jedoch sind viele für mich wichtige Apps auf dem iPad vorhanden und wenn man sich eine Übersicht verschafft, werden Apps für das iPhone oder iPad optimiert und sind dann auch für andere Tablets im App-Shop erhältlich.

Die Priorität der Entwickler liegt einfach oftmals auf dem iPad. Hier ist es nun müßig zu fragen, ob die Entwickler vermehrt für iPads Apps entwickeln weil so viele Geräte genutzt werden oder anders herum.

Fakt ist: Ich finde fast jede App, die für mich wichtig ist im App-Shop von Apple und das war mir bei der Kaufentscheidung wichtig.

Schnelle Eingewöhnung

Jeder gewöhnt sich schnell an die Bedienung der Apple-Produkte. Sowohl Rentner als auch kleine Kinder können mit dem Gerät umgehen.

Das Gerät kommt sogar ohne Bedienungsanleitung daher – denn es braucht auch keine. – Okay man kann die Anleitung online runterladen – aber wer macht das schon?

Man braucht sie wirklich nicht. Die oben erwähnten Touch-Gesten sind übrigens den typischen ersten Fingerbewegungen von Kleinkindern nachgeahmt, wie eine Studie der Uni Franktfurt belegt.

Jede Mutter wäre auf diesen Vergleich auch ohne Studie gekommen – den typischen „Pinzettengriff“ haben fast alle Zweijährigen drauf.

Für mich war eher ausschlaggebend, dass ich bereits ein iPhone besitze und nachdem ich ganze Abende auf der Couch mit zusammengekniffenen Augen vor meinem iPhone Display verbracht habe, weil ich „mal kurz“ was im Internet recherchieren wollte, hat es mir gereicht und ich habe mir ein iPad gekauft. – Ich hoffe die Falte zwischen meinen Augen verschwindet noch.

Für mich alles in einem: Im Job und beim Gaming

Das iPad ist für mich die beste Mischung aus allen Welten, ein Gerät mit dem ich nicht nur vor Ort beim Kunden Notizen machen kann und sie per Klick gleich als E-Mail an alle Beteiligten verschicke, sondern auch die Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter nutze.

Sitze ich am Schreibtisch und schreibe einen Artikel wie diesen hier, habe ich das iPad mit am Platz als Station für meine Kommunikation per Mail oder Facebook.

So kann ich mich bestens konzentrieren und habe meine eigenen wichtigen Daten und Zugänge dabei auch wenn ich mal an einem Redaktionscomputer des Kunden arbeite.

Dank Apps wie Dropbox habe ich Unterlagen immer dabei und kann diese auch verändern und sofort synchronisieren.

Ist dann man der Feierabend eingeläutet oder eine Kaffeepause in Sicht, gibt es eine so große Auswahl an grandiosen Games, dass ich eigentlich nur noch auf dem iPad zocken und mein Nintendo 3DS langsam Staub ansetzt.

Das iPad (ich nutze übrigens das iPad mini) bietet zwar keinen 3D Effekt, aber dennoch spiele ich hierauf am liebsten.

Neben Spielen wie „Plants vs Zombies“, „Subway Surfers“ oder „2048“ gibt es immer wieder neue Spiele-Apps, die zudem entweder gratis sind oder meist kaum mehr als 4 bis 8 Euro kosten.

Wer selbst einen Nintendo 3DS hat, weiß dass man hier wesentlich tiefer in die Tasche greifen muss und meist mit 20 bis 40 Euro pro Spiel dabei ist.

Videotelefonie mit dem iPad, Skype und Co.

Ich bin ein großer Fan von Skype und telefoniere mindestens wöchentlich mit meiner Familie über meinen Skype-Account.

Bisher habe ich dafür mein MacBook genutzt, das jedoch langsam den Geist aufgibt.

Dank kaputtem Akku (nach sechs Jahren intensiver Nutzung) funktioniert es nur noch per angeschlossenem Ladekabel, was für mich gerade bei langen Gesprächen sehr unpraktisch ist.

Ich wünschte mir eine kleine, leichte und günstige Lösung, da ich auch häufiger fliege und mein MacBook beim Handgepäck für mich etwas schwer war.

Also legte ich mir ein Netbook zu und hoffte, hiermit eine passende Lösung gefunden zu haben.

Leider hat es meine Wünsche nicht erfüllt und besonders beim Skypen war es einfach nur ein Graus, so dass meine Gesprächspartner sich weigerten über das Netbook mit mir zu skypen.

Mit dem iPad habe ich nicht nur eine gute Verbindung und eine klasse Kamera, sondern kann während der Videotelefonie auch den Kameramodus wechseln, wenn ich meiner Familie etwa das frischrenovierte Wohnzimmer oder den Ausblick der Ferienwohnung in Spanien zeigen möchte. – Perfekt!

Absolut tragbar

Einer der größten Vorteile des iPad ist die Größe, das geringe Gewicht und das Format.

Ich selbst besitze das iPad mini, das ich auswählte, weil die Größe genau richtig für mich war: Zum Recherchieren zwischendurch groß genug und es passt immer noch in fast jede Damenhandtasche, was man von dem iPad Air schon nicht mehr behaupten kann.

Außerdem schätze ich an dem iPad auch im Vergleich zu meinem Netbook, dass mir nicht jeder auf die Finger schauen kann, wenn ich surfe oder im Zug einen Artikel vorschreibe.

Besonders auf Veranstaltungen, im Zug oder wo auch immer Menschen in Stuhlreihen hinter mir sitzen schätze ich, dass das iPad quasi nebenbei bedient werden kann – ohne dass die hinter mir sitzenden oder der Redner vorne etwas davon mitbekommen.

Dank Kindle App ersetzt das iPad auf Reisen sogar die Literatur, die ich sonst immer mitgeschleppt habe und hinter der die Security am Flughafen auch schon mal eine „undefinierbare Box“ vermutete und ich meinen Rucksack öffnen musste – dabei war es bloß ein Buch.

Fazit:

Ich hoffe mein kleiner Erfahrungsbericht konnte Euch weiterhelfen und meine persönlichen Erfahrungen haben Euch einen guten Einblick gegeben.

Bildlizenz: Veröffentlicht von hansdorsch unter CC-Lizenz.

Marni

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